Kräftemessen & Hühnerflügel

Es ist eine Freude zu sehen, wie prächtig sich die Welpen entwickeln! Die Züchterin berichtete mir, die Lütten würden schon ganze Hühnerflügel im Rohzustand komplett vertilgen – alle Achtung! Respekt – das konnte ich nicht im Alter von sieben Wochen. 😉

In zwei Tagen dürfen wir unsere Yumi noch einmal besuchen, bevor wir sie in drei Wochen zu uns nach Hause holen. Das wird eine aufregende Zeit für uns alle! Wir sind voller Vorfreude!

Dayumi ist schon im „Kindergarten“ angemeldet. Sie wird eine Zeit lang in einer Welpengruppe in Wohnortnähe mit anderen Junghunden tollen können, bevor sie dann richtig Hundeschule absolvieren wird. Hundeschule aber nicht, um ein nervöses Zirkuspferd aus Yumi zu machen, sondern ihrer Persönlichkeit gemäß spielerisches Training für die Grundkommandos anzubieten – und das mit Zeit und Ruhe, Ruhe und Ruhe.

Aber erst einmal freuen wir uns auf unseren nächsten Besuch im Zwinger Kinu Hana Ken und darauf, dass wir ihr schon bald im neuen Heim Hühnerflügel und bald schon Hühnerbeine servieren dürfen. Dabei aß bisher ICH die Dinger am liebsten … Nichts bleibt, wie es war!

Yumi im KinderGarten

Eine Freude zu sehen, wie die Lütten heranwachsen und voller Lebensfreude sind. Unsere Yumi ist schon ein properes Mädel geworden und sooooo wunderschön! ❤

Fotos mit freundlicher Genehmigung von der Züchterin Nicole Casey ❤

Wenn der große Onkel mit den Kleinen

 

Hundeonkel Chikki erzieht spielerisch Sumis Welpen mit.

Beeindruckend, wie zärtlich der kräftige Rüde mit dem Nachwuchs umgeht. Da ist so viel Liebe und Verzückung in seinem Blick – voll süß, der einjährige Bär! ❤

Ich liebe diese Hunde!

(Fotos mit freundlicher Genehmigung der Züchter Nicole Casey & Alexander Rupp) 

Die Lütten werden in wenigen Monaten beinahe ihre Endgröße erreicht haben und dabei aber noch ganz schlacksig ausschauen. Es werden noch einige weitere Monate vergehen müssen, bevor sich die Muskulatur richtig ausgebildet hat. Akitas werden nur langsam erwachsen, auch und besonders in ihrem Wesen.

Jede Phase der Entwicklung ist spannend schön!

Was für wundervolle Momente die Züchterin und Künstlerin mit ihrer Kamera einfängt – unbezahlbar! So bekommen wir beinahe täglich neue Eindrücke geliefert und gleichzeitig wird die große Sehnsucht ein bisschen gemildert.

In wenigen Wochen, wenn die Welpen an uns neue Besitzerinnen und Besitzer abgegeben werden, gibt es jede Menge Fotos aus unserer eigenen Kamera. Am liebsten führe ich täglich zu den Hunden, um sie zu knuddeln und ihnen einfach nur zuzuschauen – stundenlang! 🙂

Die Welpen verlassen den geschützten Raum der Wurfbox

 

 

D-Wurf Kinu Hana Ken

Und hier die ganzen wilden Mädels von Kinu Hana Ken 🙂

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Dayumi und ihre fünf Schwestern (Foto mit freundlicher Genehmigung der Züchter Nicole Casey & Alexander Rupp)

Sie wächst …

Heute bekam ich neue Bilder von unserer Dayumi. Die Züchterin hat allerdings einen sehr schweren Tag und einen schweren Gang vor sich, da ihre gute Freundin und ebenfalls Akitazüchterin verstorben ist. Am Wochenende ist Beerdigung.

Auf der einen Seite wächst Leben heran und auf der anderen Seite verabschiedet es sich. So nahe liegen Freud‘ und Leid beieinander! Die Verstorbene hinterlässt 5 Akitas und einen anderen Hund, welche es nun zu vermitteln gilt. Da lässt eine Frau nicht nur ihr Leben, sondern auch ihre „Babys“ los. 😥

Ich freue mich über unsere Yumi, wenn ich sehe, wie sie wächst, gedeiht und immer ganz vorne mitmischt – bin nun aber auch gleichzeitig traurig berührt von der schweren Geschichte.

OM Shanti Shanti Shanti ❤

Und drinnen ist es auch ganz schön

Spielen, spielen, spielen, tollen und balgen, an Mama rumzupfen, Milch schlabbern, ab und zu Frischkost futtern, die Welt Stück für Stück erkunden, erobern und VIEL SCHLAFEN – was für ein Hundeleben! 😉

 

 

 

Das erste Mal

… waren die Lütten im letzten Novemberdrittel 2017 draußen in freier Natur und wackelten, hüpften und turnten durch den Garten der Züchter.

Die vielen neuen Gerüche müssen für Hundenasen eine Wonne sein und die zartrosa Pfötchen spüren ein erstes Mal die Erdmutter ganz pur.

(Fotos mit freundlicher Genehmigung von den Züchtern Nicole Casey und Alexander Rupp)

 

Auf Tuchfühlung

Am 19. November 2017 durften wir unser Akitababy ein erstes Mal besuchen. Die Züchter machten uns vorab erst einmal mit all ihren erwachsenen Akitas bekannt, bevor wir mit sterilisierten Händen die Welpen anschauen konnten.

Wir waren hellauf begeistert von all den wunderschönen, großen Tieren, die uns gleich zu Beginn einzeln vorgestellt wurden. Einer nach dem anderen beschnüffelte und begrüßte uns – der eine etwas stürmischer, der andere ein wenig zurückhaltender.

Unsere Tendenz war eine Hündin, weil diese meist sanfter und etwas zarter gebaut sind. Als nach den drei erwachsenen Hündinnen schließlich der erste Rüde Boti zu uns ins Wohnzimmer kam, wurde aus der Tendenz ein fester Entschluss! Hündin! Wooooaaaahhhhh – die Rüden sind unfassbare Brocken! Wunderschön und kraftvoll! Aber auch die Akitamädels sind schon groß und stattlich genug. Uns soll ein Mädchen reichen.

Dann endlich ging es zu den Welpen, die ganz offen, verspielt und zugänglich waren. Ein knuddeliges Gewusel in der Wurfkiste tat sich vor uns auf und ich verliebte mich augenblicklich in das hellste aller Hundekinder. Mutter BeniKasumi (Sumi) war ganz wundervoll und lieb, ließ mich das kleine, helle Sternchen „Nr. 6“ ein Weilchen auf dem Arm tragen. Das lütte Mädchen schlief schließlich in meinen Armen ein. Was für ein wundervolles Gefühl – warm und traumhaft schön – Dayumi eben!

Wir hielten uns bestimmt rund zwei Stunden bei den kleinen Wauznasen auf, löcherten die erfahrenen Züchter mit allerhand Fragen und dabei herrschte eine überaus harmonische Atmosphäre.

Während das eine oder andere Welpenmädchen schlummerte, lugten die großen von draußen zum Fenster herein und schienen uns sagen zu wollen „… und wir …?“  Ist ja auch gemein, da sind die Großen schon überaus charmant – aber die Lütten …

Hundemom Sumi sah mir hin und wieder über die Schulter um sicherzustellen, dass mit ihrem Baby alles okay ist. Ja, du wundervolle Mama, noch ist Yumi DEIN Baby, dachte ich und legte das kleine Wesen schließlich zurück in die Wurfkiste – schweren Herzens allerdings. Noch aber lernen die kleinen Racker von ihrer stattlichen Mutter und  durch das miteinander Balgen Sozialverhalten und Beisshemmung. Und das ist gut so!