Abruftraining aus der Distanz

Am letzten Samstag hatten wir erneut ein eher anspruchsvolles Hundetraining in der Hundeschule Le Waldi. Neben dem bei Fuß umeinander her Laufen  ohne Leine auf dem Trainingsgelände, mussten unsere Hunde in einer weiteren Übung  mit einer relativ großen Distanz zu uns Menschen Platz beibehalten. Nacheinander wurden die Hunde abgerufen, um dann mit ihren jeweiligen Menschen ohne Leine im Slalom um alle anderen Hunde herumzuspazieren. Yumi hatte weniger Probleme mit den sich nahenden Hunden denn mit deren Menschen, wie ihren irritierten Blicken zu entnehmen war. Insofern sprang sie im letzten Moment auf und trottelte in meine Richtung. Ich blieb tapfer am Ball, schickte sie immer wieder zurück, ließ sie sich erneut ablegen und entfernte mich wieder. Nach dem x-ten Versuch zickte sie mich genervt an und schnappte in meine Richtung, woraufhin ich sie bös‘ ermahnte. Ich beendete die Übung zügig mit positivem Ergebnis. Puhhh … 

Das Yumeltier ist klar zu einem Pubertier mutiert. 

Wir können dennoch sehr zufrieden sein mit unserer Akitadame. Im Großen und Ganzen meisterte sie die Übungen schon ganz anständig. Jenny tröstete uns hin und wieder und meinte mit einem leicht süffisanten Grinsen, für einen Akita seien das schon ganz anständige Ergebnisse. Ganz klar – sie kennt die akitanische Sturheit und die Veranlagung zur Selbstständigkeit in diesen besonderen Wauzls. Außerdem tun sie einfach nichts, worin sie keinen Sinn erkennen können. Das muss Mensch aushalten! 😀

An ihrer anschließenden Hundemüdigkeit Daheim ließ sich ablesen, wie anstrengend die Übungen und Erlebnisse für YumiPumi waren. Ihr Hälge musste einmal mehr herhalten als Schlummerpartner.