RAPSodie in Gelb

Den sonnigen Sonntag nutzen wir für einen Ausflug ins tiefe Schleswig-Holstein, trafen uns mit meiner Tochter und ihrem Rüden Sam, um einen ausgiebigen Spaziergang durch die Natur zu unternehmen. Außerdem hatte ich mir fest vorgenommen, mit Yumi ein paar schöne Fotos im Rapsfeld zu schießen, bevor dieser ganz verblüht ist. Wir wanderten ca. 5 km rund um einen naturnahen See, in dem unzählige Frösche klagend ihre Liebeslieder quakten, Enten im sonnig funkelnden Wasser dösten und Schwäne brüteten. Ein paradiesisches Stück Natur bot uns herrliche Eindrücke und sorgte für Freude und Erholung. Unsere Hunde hatten ebenfalls Spaß und rannten wild miteinander im Grünen umher. Yumi knuffte dabei übermütig den jungen Sam hin und wieder mit ihren Zähnen in dessen Allerwertesten, so dass der Rüde immer mal irritiert aufquiekte und dann für Augenblicke nicht recht wusste, wie er die maullastigen Äußerungen seiner Spielgefährtin deuten sollte.

Wir sind heilfroh, dass sich unsere Hunde derweil gut miteinander verstehen. Nach unserer kleinen Wanderung kehrten wir auf einen Kaffee und einen Tee bei meiner Tochter ein. Mein Schwiegersohn hatte an seinem Schuppen handwerklich mächtig zu tun und bekam von einigen kräftigen Burschen Unterstützung. Unsere Hunde lagen ein Weilchen zufrieden um uns herum, bis wir alsbald wieder Heim fuhren.

Endlich wieder Frühlingswärme

Es wird endlich etwas wärmer, nachdem die verfrühten Eisheiligen tagelang das Land in eisige Kälte hüllten.

Yumi schnüffelte interessiert an meiner Sonnenblume, die mir mein Sohn und meine Schwiegertochter schenkten. Plötzlich spitzte sie die Ohren, sprang auf und begrüßte  freudig quietschend und stürmisch ihren „Papi“, der pünktlich aus dem Büro Heim kam. Zwar wehte heute noch immer ein kühler Wind, aber die wirklich dicken Jacken können nun hoffentlich bis zum nächsten Winter ganz hinten im Schrank verbannt werden. 

Abruftraining aus der Distanz

Am letzten Samstag hatten wir erneut ein eher anspruchsvolles Hundetraining in der Hundeschule Le Waldi. Neben dem bei Fuß umeinander her Laufen  ohne Leine auf dem Trainingsgelände, mussten unsere Hunde in einer weiteren Übung  mit einer relativ großen Distanz zu uns Menschen Platz beibehalten. Nacheinander wurden die Hunde abgerufen, um dann mit ihren jeweiligen Menschen ohne Leine im Slalom um alle anderen Hunde herumzuspazieren. Yumi hatte weniger Probleme mit den sich nahenden Hunden denn mit deren Menschen, wie ihren irritierten Blicken zu entnehmen war. Insofern sprang sie im letzten Moment auf und trottelte in meine Richtung. Ich blieb tapfer am Ball, schickte sie immer wieder zurück, ließ sie sich erneut ablegen und entfernte mich wieder. Nach dem x-ten Versuch zickte sie mich genervt an und schnappte in meine Richtung, woraufhin ich sie bös‘ ermahnte. Ich beendete die Übung zügig mit positivem Ergebnis. Puhhh … 

Das Yumeltier ist klar zu einem Pubertier mutiert. 

Wir können dennoch sehr zufrieden sein mit unserer Akitadame. Im Großen und Ganzen meisterte sie die Übungen schon ganz anständig. Jenny tröstete uns hin und wieder und meinte mit einem leicht süffisanten Grinsen, für einen Akita seien das schon ganz anständige Ergebnisse. Ganz klar – sie kennt die akitanische Sturheit und die Veranlagung zur Selbstständigkeit in diesen besonderen Wauzls. Außerdem tun sie einfach nichts, worin sie keinen Sinn erkennen können. Das muss Mensch aushalten! 😀

An ihrer anschließenden Hundemüdigkeit Daheim ließ sich ablesen, wie anstrengend die Übungen und Erlebnisse für YumiPumi waren. Ihr Hälge musste einmal mehr herhalten als Schlummerpartner.