„Immer rein da …“

… sagt Jenny, unsere sehr geschätzte Hundetrainerin.

Nachdem Yumi vorgestern während eines Spazierganges noch einmal Galle spucken musste und ihr Bauch auch danach noch einige kräftige Kontraktionen zeigte, hatte ich einmal mehr die Vermutung, dass die scheinträchtige Hündin mit dem Hormon Prolaktin zu kämpfen hatte, welches dieser Tage in ihrem Körper anflutet. Gestern in der Früh würgte sie schließlich erneut.

Jenny! Na-klar! Sie fragte ich um Rat, denn diese Trainerin ist die beste Hundekennerin, die ich je kennen lernen durfte. Sie liest jeden Hund perfekt, kennt sich mit allen Rassen bestens aus und rennt nicht mit jedem Hundespuckspuk zum Dok. Das mag ich. Als naturheilkundlich orientierter Mensch kommt mir das sehr entgegen, denn schließlich zog ich zwei Kinder groß und begegnete allen damaligen Erkrankungen erfolgreich mit Kräutern und Homöopathie.

Jenny kennt das Erbrechen bei scheinträchtigen Hündinnen und tippte auf Übersäuerung, womit sie recht behalten sollte. Da ich in den letzten Tagen Yumis Frischfleisch samt Gemüsen eh schon überwiegend kochte, behielt ich das bei und fütterte sie öfter übern Tag verteilt mit kleineren Portionen – super! Weder Erbrechen noch laute Darmeräusche, keinerlei Unruhen mehr in der Hündin. Heute mischte ich einen guten Esslöffel Rohfutter mit in ihre Schale. Yumi ist endlich komplett entspannt und frisst so gern Warmes aus’m Kochpott.

Immer rein in den Hund! Danke Jenny! ❤