Premiere unterm Dach juchheeeee

Heute Früh war es soweit: Miss YumelPumel von und zu Kinu Hana Ken schlich das erste Mal meine bunte Mosaiktreppe vorsichtig nach oben ins grün-bunte Dachzimmer und sah sich dort hochinteressiert um. So viele Grünpflanzen wurden beschnüffelt, die ich dort hege und pflege, weshalb ich es bisher nicht unbedingt forcierte, ihr mein grünes Kleinod zu verraten. 😉 Tja … nix gehört nu‘ mir ganz allein! Die Schnubbelnase muss einfach alles wissen und für sich beanspruchen!

Wochenend‘ und Frühlingsduft

Wir gingen bei Sonnenschein los und kamen mit einem warmen Landregen zurück. Der Wind wehte uns allerhand Frühlingsdüfte in die Nasen und trug schwer an Pappelblüten. Überall in den Feldern tanzten die weißen Puschelblüten umher wie Schneeflocken.

Yumi interessierte sich sehr für die Hühner, die auf einer großzügigen Wiese ganz sicher ihren Freilauf genossen. Ein Bauer in der Nähe verkauft die frischen Bio-Eier.

Nun liegt die Maus mir zufrieden zu Füßen, während ich Tee trinkend diesen kleinen Text in die Tasten haue.

 

Hundeschule am Osterwochenende

… und die Hasen tobten über die Wiese und hatten aber auch ausreichend gute Übungen bei Fuß mit und ohne Leine. Außerdem durften die Hunde einzeln ein Leckerli suchen. So witzig, wie unterschiedlich die Vierbeiner die Aufgaben lösten. Unsere Yumi verhielt sich dabei Barbiepüppchen-like. Trainerin Jenny meinte, sie würde der Hundedame gern auch Messer und Gäbelchen reichen. Ein Teilnehmer wollte Yumipoo gern auch einen Zahnstocher für Hinterher spendieren 😀  Wir hatten viel Spaß.

Yumi schlabberte gemeinsam mit Landseerrüden Suki aus der Wasserschüssel.

Die Übung, mit Yumi abgeleint zu jedem anderen Hund hinzugehen und sie davor abzulegen, war schon eine Herausforderung, die sowohl sie als auch alle andere Vierbeiner prima meisterten.

Wir sind wieder voll dabei! Und hoffentlich lässt sich das Yumeltier nun etwas länger Zeit mit der nächsten Läufigkeit. Alle vier Monate Blutungen inklusive anschließender Scheinträchtigkeit und „Kinderkrankheiten“ müssen ja nicht sein …

Frohe Ostern

Nicht nur, dass wir endlich einmal wieder einen ausgedehnten Spaziergang bei herrlichstem Frühlingssonnenschein unternehmen konnten mit Yumi – nein – wir zwei Osterhasen haben auch schon Verstecken gespielt. Allerdings hat Martin uns mit seiner Kameralinse schnell eingesammelt.

Achtung Ansteckungsgefahr …

Ich glaub‘, ich muss mit beiden zum Tierarzt … Außerdem muss ich abklären, wer sich beim wem angesteckt hat. 😉

Yumi bekam heute die letzte homöopathische Injektion. Zum Glück heilt ihr Schnupfen ohne Antibiotika ab. Sie bekommt noch ein paar Tage lang ihren Hustensaft zum Schleim lösen.

Wir genossen gemeinsam eine kleine Zeit im sonnigen Frühlingsgarten.

Und wieder raus aus allem …

IMG_3627w

Arme Yumi! Sie kommt gar nicht so recht auf die Füße. Eine gesundheitliche Störung jagt die nächste. Am Nachmittag sind wir erneut beim unserer Tierärztin, diesmal mit einem miesen, stinkig-eitrigen Schnupfen, der ganz sicher nur mit Antibiotika heilbar ist, denn Hundeschnupfen ist richtig doof und kann verdammt böse werden.

Zum Glück frisst unsere Maus gut, auch wenn sie lange braucht, da sie schlecht Luft  durch die Nase bekommt

Wir tun wirklich alles, damit es ihr gut geht. Sie wird gebarft, ich koche ab und zu auch für sie (insbesondere in diesen Tagen, wo sie krank ist), damit sie nicht nur Rohfutter, sondern auch gekochtes Fleisch und Gemüse kennt und Aktivität und Ruhe sind in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander. Nach für sie stressigen Erlebnissen räumen wir ihr ausreichend Ruhephasen zum Verarbeiten ein. Trotz alledem ist sie gesundheitlich eher instabil, so dass wir leider immer wieder ihre Ausbildung in der Hundeschule, aber auch weitere schöne Aktivitäten wie z.B. das Lernen am Fahrrad zu laufen, unterbrechen müssen.

Das Schlimmste aber ist, die junge, schöne Hündin so matt rumliegen zu sehen. Es bleibt uns erneut nichts weiter übrig, als Zeit für die Heilung einzuräumen und uns in Geduld zu üben.

Auch solche Einträge gehören in Yumis virtuelles Tagebuch. Irgendwann lesen wir diesen Text erneut, wenn Madame hoffentlich eines Tages aus den vielen „Kinderkrankheiten“ herausgetreten sein wird. Nach überstandener Krankheit ist eine Darmsanierung fällig.

Gute Besserung, du großer kleiner Schatz ❤

Gut eingedeckt

Die vierte Futterportion für heute ist vertilgt und hinterher gab es ein Stück getrocknetes Hähnchenfilet aus unserem BARFladen, in dem wir uns am Nachmittag mit jeder Menge Frischfleisch für Yumel eindeckten. Yumi schleckte hinterher genüsslich ihre Pfoten. Manche Menschen lecken nach einem besonders leckeren Mahl ungeniert den letzten Soßentropfen vom Teller, Yumi leckt für gewöhnlich die letzten Krümel samt Aroma vom Teppich. 😉

Die Chefin des BARFladens höchstpersönlich beriet uns zur aktuellen Situation. Auch sie hatte Hündinnen, die ebenfalls erbrachen in der Phase kurz vor dem imaginären Wurf. Eine ihrer Hündinnen erlitt leider obendrein eine Pyometra, die gefürchtete Gebärmuttervereiterung, welche leider nur noch eine einzige Option der Behandlung übrig lässt, nämlich die operative Entfernung des erkrankten Organs. Im Vorwege – sofern es der Zustand der Hündin noch zulässt – wird diese mit Antibiotika behandelt. Schlimmstenfalls muss der Uterus im entzündeten Zustand entfernt werden, um die Gefahr einer Ruptur abzuwenden, bei der Eiter in den Bauchraum abfließen würde mit der Folge einer lebensgefährlichen Blutvergiftung.

Ein typisches Anzeichen einer Vereiterung wäre das Saufen Unmengen an Wasser. Instinktiv versucht die erkrankte Hündin damit die Gifte aus dem Körper zu schwemmen.

Yumi hat weder irgendein Anzeichen für eine solche Erkrankung, noch will ich eine solche Störung heraufbeschwören. Doch wird mir in diesen Tagen einmal mehr bewusst, wie wichtig es ist, unserer Maus in dieser Phase des Zyklus vermehrt Aufmerksamkeit zu schenken.

Wir freuen uns, dass Yumi wieder gut und gerne frisst. Sie hat sich außerdem zu einer ruhigen, aufmerksamen und verschmusten Gefährtin entwickelt.

Naturheilkunde für den Hund

In Bezug auf meinen vorherigen Blogbeitrag möchte ich etwas differenzierter auf das Thema Naturheilkunde im Hinblick auf gesundheitliche Störungen bei Hunden und Haustieren generell eingehen.

IMG_3612w

Natürlich sollte im Zweifelsfall immer ein Veterinärmediziner hinzugezogen werden. In Yumis Fall allerdings wäre unser Tierarztbesuch vor wenigen Tagen nicht wirklich nötig gewesen. Ich lag schon ganz richtig mit meiner Vermutung, dass unsere Hündin mit der hormonellen Scheinschwangerschaftskaskade zu kämpfen hatte. Sie hatte weder Fieber noch erbrach sie Futter, sondern ausschließlich nur Galle, weil sie scheinbar leer im Magen war. Im Prinzip signalisierte sie FRESSENwollen. Die zwei Mahlzeiten am Tag lagen in Yumis besonderer Situation schlicht zu weit auseinander mit der Folge erhöhter Magensäurebildung. Instinktiv spult sich nach der Läufigkeit ein schwangerschaftsähnlicher Zustand ab. Der zeigt sich von Hündin zu Hündin recht unterschiedlich. Yumi benötigte offensichtlich mehrere kleinere Futterportionen über den Tag verteilt. Immerhin müssten ja Welpen im Bauch versorgt werden. Oftmals bedarf es sogar einer Futtersteigerung, welche die Tiere meist unmissverständlich einfordern. Yumi schleicht dieser Tage bei jeder Essenszubereitung – ob für sie oder für uns Menschen – in der Küche um mich herum. Sie frisst besonders gerne Warmes, wie ich herausfand. Duftet ja auch viel aromatischer.

In unserem Falle wären Fieber und Erbrechen von Futter ein Alarmsignal gewesen, welches den Besuch bei einem Veterinär nötig gemacht hätte. Da das aber nicht der Fall war, hatten wir einfach nur eine kleine Stellschraube an der Fütterung zu bedienen und schon waren der Spuckspuk und die geräuschintensive Unruhe im Bauch schlagartig vorbei. Unsere Hundetrainerin Jenny bestärkte all meine Vermutungen.

Wie auch in der Humanmedizin wird m.E. ebenso in der Vet-Medizin viel zu viel Überflüssiges getan und  Zustände sogar nicht selten verschlimmbessert durch Medikamente, Spritzen etc., welche oftmals unerwünschte Nebenwirkungen mit auf den Plan rufen und dabei nicht zuletzt die körpereigene Heilkraft untergraben. Krankheitssymptome verwaschen, so dass eine sichere Diagnose und damit echte Heilung erschwert werden.

Leider kommt in vielen Fällen die Ruhe zur Genesung viel zu kurz. Menschen gönnen sich häufig keine oder viel zu kurze Genesungspausen. Oftmals wird auch Haustieren und auch Kindern viel zu wenig Zeit für Genesung (und Entwicklung) eingeräumt. Nervosität, Verhaltensauffälligkeiten und gesundheitliche Instabilität durch ein geschwächtes Immunsystem sind die Folge.

Besinnung auf die guten alten Hausmittel wie Ruhe, Ruhe, Ruhe, Tees, Umschläge, Massagen, frische, native, der jeweils gesundheitlichen Störung angepasste Nahrung, Kräuterheilkunde und Homöopathie geben viel gute Macht an die Hand. Nicht zuletzt auch das Vertrauen in die wundersame Heilkraft des Organismus. Immer wieder ist der Schlüssel hierzu Zeit. Wie heisst es so schön „In der Ruhe liegt die Kraft!“

 

„Immer rein da …“

… sagt Jenny, unsere sehr geschätzte Hundetrainerin.

Nachdem Yumi vorgestern während eines Spazierganges noch einmal Galle spucken musste und ihr Bauch auch danach noch einige kräftige Kontraktionen zeigte, hatte ich einmal mehr die Vermutung, dass die scheinträchtige Hündin mit dem Hormon Prolaktin zu kämpfen hatte, welches dieser Tage in ihrem Körper anflutet. Gestern in der Früh würgte sie schließlich erneut.

Jenny! Na-klar! Sie fragte ich um Rat, denn diese Trainerin ist die beste Hundekennerin, die ich je kennen lernen durfte. Sie liest jeden Hund perfekt, kennt sich mit allen Rassen bestens aus und rennt nicht mit jedem Hundespuckspuk zum Dok. Das mag ich. Als naturheilkundlich orientierter Mensch kommt mir das sehr entgegen, denn schließlich zog ich zwei Kinder groß und begegnete allen damaligen Erkrankungen erfolgreich mit Kräutern und Homöopathie.

Jenny kennt das Erbrechen bei scheinträchtigen Hündinnen und tippte auf Übersäuerung, womit sie recht behalten sollte. Da ich in den letzten Tagen Yumis Frischfleisch samt Gemüsen eh schon überwiegend kochte, behielt ich das bei und fütterte sie öfter übern Tag verteilt mit kleineren Portionen – super! Weder Erbrechen noch laute Darmeräusche, keinerlei Unruhen mehr in der Hündin. Heute mischte ich einen guten Esslöffel Rohfutter mit in ihre Schale. Yumi ist endlich komplett entspannt und frisst so gern Warmes aus’m Kochpott.

Immer rein in den Hund! Danke Jenny! ❤

Mega-Elchi im Anmarsch

… und Yumel freute sich sehr drüber! Das Knudelteil wird sie zukünftig sicher gern als Kissen in ihrem Körbchen nutzen.

Erst einmal aber wurde Elchi in den Garten verschleppt und genaustens untersucht – und auch ein bisschen … gebissen.