Besuch bei Merlin und seiner Family

Merlin, der Kater meiner Tochter und ihrem Gatten, ist zu einem schönen, stolzen Kater herangewachsen. Er kam halb verhungert als Findelkind in die Familie, saß babykatzenklein und hilflos an einem Feldrand in den Weiten Schleswig-Holsteins. Zunächst hieß sie Minka, bis bemerkt wurde, dass hinten an dem Tier etwas typisch Männliches „hing“. Kurzerhand wurde er umgetauft. Dass Merlinschn‘ besonders frech und keck ist, muss ich hier nicht weiter beschreiben. Das lässt sich unschwer den Fotos selber entnehmen. 🙂

Mit Yumi trainierte ich immer wieder mal zwischendurch die Toleranz zu erweitern, Merlins kecken Spielaufforderungen mit Gelassenheit zu begegnen. Sie musste auf einem von mir gewählten Platz liegen bleiben. Das klappte prima.

Das Training in der Hundeschule am letzten Wochenende fruchtete diesbezüglich beinahe perfekt. Jenny ließ Hunde und deren Menschen zu zweit mal mit, mal ohne Leine bei Fuß durch den Raum spazieren. Zunächst schaute Yumi dem Treiben interessiert zu, schaute sich sozusagen von anderen Hunden ab, was sie schließlich selber machen sollte, zum anderen ließ sie sich  erstaunlich gut auf meine ruhigen Befehle während dessen ein. Ihr Verhalten erinnerte mich an mich selber, als ich vor laaaaaanger Zeit die Schulbank drückte und kaum erwarten konnte, endlich selber „dranzukommen“, machen zu dürfen, wenn es interessante Aufgaben zu erledigen gab, ich Streberin. Damals hibbelte ich nervös auf meinem Stuhl herum und mein Puls stieg merklich an. „Ich will“ sprudelte durch meine Adern. Yumi behielt eine ganz ähnliche Grundspannung. So ist’s gut!