Alle Rüden

… hängen an ihrem Hinterteil!

Auch ich nehme heute einen fremden, recht tierischen Geruch an Yumipoo wahr. 😀

Jetzt wundert mich nichts mehr. Vor 2 Tagen wurde Yumi einem Rüden gegenüber richtiggehend böse. Dieser näherte sich ihrem süßen Pupspo und sie fletschte die Zähne und fauchte den angefixten Kerl mit Nachdruck an.

Außerdem fällt Madame in alte Verhaltensmuster zurück, bleibt draußen bei jedem Geräusch stehen, fremdelt erneut extrem mit Menschen und pennt ganz viel. Zu allem Überfluss scheint sie an einer partiellen Amnesie zu leiden, denn sie erinnert so einige meiner Befehle nicht… 😀 Es wird höchste Zeit, für sie Vlieseinlagen und ein großes Höschen zu besorgen. HACH, mein Baby wird endgültig erwachsen!

Ja, dann sind wir bald zwei gestandene Weibsbilder im Haus!

 

Nix Brennnesseln

Gestern Nachmittag kroch eine halbtote Wespe über den Teppich. Ich bin sicher, dass sie für Yumis entgleiste Gesichtszüge von vorgestern verantwortlich zu zeichnen ist. Statt sie ganz umzubringen, griff ich sie mit einem Tuch und brachte sie zum Sterben vor die Haustür. Die Schwellungen wurden also nicht von Brennnesseln ausgelöst, was mich in sofern beruhigt, als dass Yumi ständig damit in Kontakt kommt.

Die Notbehandlung beim Tierarzt haute Yumi komplett um. Offenbar bekam sie eine cortisonhaltige Spritze. Die Nebenwirkungen waren fatal. Yumipoo erbrach mehrfach und rannte immer wieder panisch durch die Räume, fand nicht zur Ruhe. Vermutlich tobte das Hungertier in ihrem Bauch und irritierte sie total. Ich musste sie aber einen Tag auf Null setzen, damit die heftige Magenreizung ein stückweit ausheilen konnte. Außerdem musste sie ständig pipi, so musste sie auch nachts raus.

Heute kochte ich ihr Hühnchen mit Reis und gab ihr mehrfach klitzekleine Portionen davon. Sie fraß es dankbar und trank auch genügend Wasser über den Tag. Alles blieb drin. Juhuuuuhhhh!

Maus schläft natürlich viel, kommt endlich zur Ruhe. Wir sind beruhigt und freuen uns sehr darüber. Hoffentlich können auch Martin und ich die kommende Nacht wieder richtig schlafen, ohne Hundespei wegwischen zu müssen und ihrem unruhigen Treiben hilflos zusehen zu müssen.

Ja, auch solche Erfahrungen gehören dazu, wenn man ein Hundekind im Hause hat!

1. Oktober mit Schrecken

Nach unserem Spaziergang in der Früh schwoll Yumipoos Gesicht zusehends an. Sie fuhr sich mit den Pfoten ständig über die Augen, die schon extrem zugeschwollen waren. Auch ihr süßes Maul deformierte sich mehr und mehr. Wir fuhren in die Tierklinik und ließen das besser abchecken.

Entweder stach ein Insekt zu, was ich nicht mitbekam, oder aber – das liegt für mich näher – sie verbrannte sich die Schnauze an frisch nachgewachsenen Brennnesseln. Im extrem trockenen Sommer verbrannte sämtliches Grün an den Wegesrändern, welches jetzt mit aller Macht nachwächst. Wenn ich mir Bild 3 so ansehe, dann ist der ganze Vorderschnauzbereich kräftig rot. Die Brennhärchen reichten wohl bis zu den Augen hoch beim Schnüffeln.

Das war ein Schreck in the morning time!

Arme Maus! 😦

Yumi schläft heute viel und erholt sich. Die Schwellungen sind weitestgehend zurückgegangen.