Planschkühe

Gestern waren wir wieder einmal mit der Youngstergruppe der Hundeschule an der Trave unterwegs. Ich hatte mir fest vorgenommen, Yumi diesmal NICHT auf der weiten Wiese in den Matschgraben springen zu lassen und nahm sie rechtzeitig an die Leine. Wir wähnten uns in sicherem Abstand zu dem Modderloch, als wir unsere Hündinnen wieder ableinten. Die beiden Schwestern Daiwa und Yumi aber tobten wie von der Tarantel gestochen zurück und … sprangen kopfüber in DAS MODDERLOCH … 😦

Das war’s dann mit meinem Plan, im Anschluss an die Ostsee zu fahren, dort mit Yumi am Hundestrand entlang zu spazieren, sie auch dort noch ein wenig toben zu lassen und schließlich etwas leckeres Essen zu gehen. Nicht nur unsere Schlammkitas, sondern auch wir sahen aus wie die Säue und rochen auch so. In DEM Aufzug konnten wir wohl kaum gepflegt Essen gehen …

Statt an die See zu fahren, durften wir bei den Züchtern einkehren. Alexander duschte unsere Hundesäue mit dem Gartenschlauch gründlich ab und föhnte sie anschließend, bis sie schließlich wieder aussahen, wie unsere Akitamädels. Er rieb ihnen noch ein pflegendes Duftöl ins Fell, das Nicole ihm reichte, kürzte ihnen die Krallen und schnitt unter den Pfoten das Fell etwas zurück – nur wir Menschen blieben suddelig und stinkend. 😀

Wir hatten einen wundervollen Nachmittag miteinander und ich fühlte mich so reich beschenkt von Yumipoos Zieheltern! Essengehen wird ja völlig überbewertet … Sie sind – ich sage es noch einmal und immer wieder gern – die besten Züchter, die ich mir vorstellen kann! Ich bin sehr dankbar dafür!

Auch heute noch duftet Yumelchen ganz sanft und ist dabei so richtig schön müde und gemütlich drauf. Für sie war es ja auch ein recht erlebnisreicher, anstrengender Sonntag. Für uns war es ein richtig schöner, sonniger Sonntag unter Freunden, die uns in gewisser Weise zur Familie wurden.