Und wieder …

ist Zirkusvorstellung. 🙂 Manchmal stellt Yumi sich mit allen Vieren auf den kleinen Fußhocker. So kurz und spontan das passiert, erwischte ich sie dabei noch nie mit der Kamera. Das schaut so lustig aus!

Bezaubernde Yumi

Soll doch der April sein kaltes, nasses Wetter für sich behalten! Wir schaffen dann eben mit der Kamera ein wenig herzerwärmende Frühlingsstimmung.

Yumi schnuppert nur ganz sanft an den Blumen, wenn ich ihr diese fürs Foto unter die Nase stelle. So lieb! 🙂 ❤

Premiere

Heute kaufte ich für Yumi Futter ein und spendierte ihr einen ersten, richtig fetten Kalbsknochen. Nun müffelt’s zu meinen Füßen während ich das hier in die Tasten haue …

Yumi ist mit allen Fasern bei der Sache. Sie braucht einfach auch mal richtig was zum Knabbern. Zwar wechselte ich ihr derweil splittriges HOLZI (Hartholz zum Beissen) auch gleich mit aus, aber das ist für eine Wölfin kein adäquater Ersatz für ein schmackhaftes Kaubedürfnis. Wir Menschen kauen ja schließlich auch nicht ausschließlich auf Gabel und Löffel rum. 😉

Bei mir gibt es jetzt Kurkumatee und selbstgebackene Kekse. Das Leben ist schön! ❤

 

Geblaffe beim Sonntagskaffee

Schwiegermama und Yumi im ungleichen Gespräch

Man könnte meinen, hier wird freundschaftlich miteinander geflirtet. Der Eindruck des Bildes aber täuscht. Auch nach gut einer Stunde blaffte und buffte Yumi gen Schwiegermutter.

Yumis Menschenscheu ist zeitweilig anstrengend. Wir wissen ja, dass Akitas mit Fremden eher zurückhaltend sind, aber Yumis Meckereien scheinen uns ein stückweit drüber … Da müssen wir noch immer dran arbeiten. Ich denke, bei einem nächsten Besuch bei meiner Schwiegermutter wird Yumipoo nicht mehr ganz so arg fremdeln. Diese positive Erfahrung machte ich mit ihr während eines zweiten Besuches bei meiner Mom. Die Wölfin lag dort entspannt in einer ruhigen Ecke.

Wir hatten nach einem Kaffeetrinken noch Zeit, einen kleinen Spaziergang durch die sonntagssonnendurchflutete Frühlingslandschaft zu unternehmen. Da traf Yumi auf eine 11-jährige, geschorene Landseerhündin, die allerdings – vermutlich ob ihres hohen Alters – kein besonderes Interesse an Yumi zeigte. Die richtig großen Hunde sind ja bereits im Alter von 10 Jahren schon recht betagt.

Trotzdem – das Bild da oben ist so schön stimmungsvoll!

Präpubertäre Anwandlungen

Unser Akitaausbund beginnt mit mir immer häufiger zu „diskutieren“. Sie meint, sie müsse nicht mehr alles machen, was ich ihr sage. Der Rückruf funktionierte auch schon mal besser. Ihre Supernase nimmt immer bewusster diverse Fährten auf. Auch muss ich tunlichst darauf achten, dass sie keine Hummeln und Bienen versucht, zu vertilgen. Die findet sie im Augenblick spannend. Dass sie Vögel nicht jagen kann, hat sie auch noch nicht ganz begriffen. Die Luft ist geschwängert mit allerhand Düften und Insekten. Es ist viel los für einen kraftvollen Junghund, der seinen ersten Frühling erlebt.

In ihrem derzeitigen Liebesrausch vergessen die Amseln, wegzufliegen wenn wir des Weges kommen. Das bedeutet, ich muss verstärkt aufmerksam sein und Yumi häufiger an der Leine führen.

Morgen ist wieder Hundeschule. Da wird sie sich ein stückweit mehr sozialisieren können, frei laufen, toben und spielen. Die Temperaturen fallen im Norden etwas, so werden alle Vierbeiner mit der Hitze nicht so viel Stress bekommen.

Ich schaffe es nicht

… mal ohne Kamera mit Yumi im Garten zu sein. 😀

Ein Schläfchen bei warmen Temperaturen lässt sich auch an einem Schattenplätzchen im Garten halten, meinte Yumi. Ich sortierte kurzerhand Kissen auf die Gartenschaukel, nahm meinen Becher Kurkumatee mit raus und war fest entschlossen, es mir im Garten ein Weilchen bequem zu machen … Leider aber war mein Zwang, Fotos vom Hunde zu machen, stärker. Die Japanerin ist einfach zu schön!

Schon bald sprang Yumipoo auf und lauschte dem Insektengebrumm drumherum. Im Nachbarhaus bellte ein großer Hund. Grund genug, sich aufmerksam und angespannt aufzurichten, um unser Territorium zu bewachen, ganz ohne jedes Bellen. Sie ist einfach eine Queen! Auch der Brunnen meines Vaters, den er baute, als er noch lebte und sehen konnte, interessierte Yumi erneut, so auch das Vogelhäuschen, in dem sommers wie winters immer etwas Futter für die Vogelwelt ist.

Yumis erster Frühling – was für eine Duftexplosion muss das für sie sein! Entzückend auch, dass die junge Hundedame die bunten Blüten bestaunt. Täglich gesellen sich neue hinzu, die sich aus der Erde rollen, entfalten und ihre zart bunten Köpfe zur Sonne recken.

„Frühling lässt sein blaues Band …“ – da wird mir so tief und innig froh ums Herz.