Welpentraining mit AS im Ärmel

Mehr oder weniger unausgeschlafen absolvierte Dayumi heute ihre erste Welpenstunde in unserer hiesigen Hundeschule. Sie fand heute Vormittag nicht recht zur Ruhe, war aus irgendeinem Grund etwas nervös. Vielleicht lag es am Zahnwechsel, da ist sie mittendrin.

Neben dem freien Spiel, mit welchem um 14:00 Uhr die Welpenschule begann, trainierten wir Begrüßung, angeleint durch eine Menschen- und Hundegasse gehen und den Befehl „sitz“. Das Begrüßen müssen wir noch ordentlich trainieren, denn Yumipoo blieb nur selten sitzen, während ein Mensch freundlich auf mich zukam, um mir die Hand zu reichen. Tz, das mögen Akitas ja eh nicht! Aber – was erwartet man von einer ersten Stunde? Zumindest haben wir eine nicht unwichtige Übung schon mal angelegt. Das durch die Gasse gehen klappte schon relativ gut, denn ich legte von Anbeginn sehr viel Wert auf den Augenkontakt mit Yumi. Das kam uns als Team in dieser Übung zugute. So konnte ich sie bewusst an mich binden und die Ablenkungen drumherum minimieren.

Im freien Spiel verhielt Yumi sich zunächst gesund distanziert, zeigte dann aber dem einen oder anderen zu aufdringlichen Hundekollegen wo es lang geht, indem sie zunächst ihr Gewicht und schließlich auch ihr Maul einsetzte, um den zeitweilig zu wilden Zwergen Respekt einzuflößen. Uns fiel heute erneut auf, dass unser Mädchen schon recht kräftig ist.

Prima, dass unser Akitagirl höchstpersönlich von ihrer Ärztin unterrichtet wurde. So lernt sie nun nach und nach die Frau von einer spielerischen Seite kennen.

Lachen musste ich, als es um das Thema Abrufen ging. Yumi beherrschte diese Übung auch ohne Leckerli erstaunlich gut. Ich hatte eine kleine Packung Geflügelleberwurst in der Tasche, wie ich es vor ein paar Tagen von  Yumis Zieheltern lernen durfte. Was soll ich sagen, ich zog dieses wurstige AS natürlich aus dem Ärmel und die Packung ging reihum. 😀 Die Trainerin lieh sich die Wurst kurzerhand aus und sämtliche Hundeschnuten luschten gierig an der Pastete – das Notfallmittel der Wahl, wenn es im Abruf tatsächlich mal um die Wurscht geht! Unter Umständen kann ein sicheres Abrufen durchaus Leben retten. Natürlich setze ich die Wurst auch immer wieder mal bei Yumi ein, damit sie weiß, es lohnt sich, zurückzukommen. So also erhielt mit dem heutigen Tag der „Badendorfer Geflügelleberwursttrick“ im Quickborner Hundetraining Einzug. *grins

Interessant fanden wir u.a. das Konditionieren auf die Hornpfeife. Sollte sich Yumi einmal weiter entfernen als es die menschliche Rufstimme hergibt, ist ein solches Teil sicher nicht ganz verkehrt. Die müssen wir also noch besorgen, während ich heute Morgen den gerade vor wenigen Tagen besorgten Hundekäfig wieder rückbaute.  Das Ding wollte Yumi so gar nicht annehmen, fraß mit den Vorderbeinen darin stehend zwar ihr Futter, aber – ach, soll sie doch im Haus dort schlafen, wo sie sich am wohlsten fühlt und das ist nun einmal der Platz vor der Terrassentür – zumindest tagsüber.

Seit ein paar Nächten schläft sie vor meinem Bett. Das fühlt sich voll schön an, so gut bewacht zu sein. Ich fand den Käfig im Wohnzimmer auch einfach unästhetisch. Nun ist dort wieder ihr stylisches Hundebett platziert, in dem sie zumindest hin und wieder liegt und spielt. Mal schauen, wie sich all das noch entwickeln wird.

Gleich nach der Welpenstunde besorgten wir uns ein wenig Menschenkuchen – muss ja auch mal sein -, fuhren Heim und wuschen ihre Matschepfoten mit warmer Hundeseifenlauge, bevor Yumchen ins Haus durfte. Mit einer Kaninchenkaustange belohnt und zur Ruhe gebracht, legte sie sich auf ihren Lieblingsplatz und schlief sofort ein.

Wir lieben dich, kleine Yumi ❤

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