Resümee

… nach einem Dreiviertel Kokontag (siehe vorherigen Bericht):

in der Früh schickte ich Yumi entspannt fürs Geschäft in den Garten. Bis auf ein bisschen Pipi machte sie nichts und ich weiß, sie markiert öfter Pfützchen, lässt nicht alles auf einmal raus. Da war also noch Pipi im Hund verblieben. Aber den Druck hatte sie wenigstens schon mal abgelassen. Sie spielte ein wenig im Garten, schnupperte entspannt und bekam schließlich ihr Frühstück. Auch drinnen spielten wir zunächst entspannt und schließlich forderte sie mal wieder Beisshemmungsübungen ein … Die Kraft ihrer Kiefer und spitzen Zähnchen hat die kleine Liese noch nicht ganz im Griff.

Nachdem sie eine Weile geschlafen hatte, ließ ich sie innerhalb einer halben Stunde zweimal in den Garten. Bis auf dass sie scheinbar der Ansicht war, es gäbe zu Mittag Mutterboden, Blätter und Stöckchen zu futtern, passierte nichts. Ihr kleines Geschäft ging wenig später auf den Küchenboden. Da standen wir beiden Mädels – ich erstaunt und sie verschämt.

Yumi war derart frech, keck und energiegeladen, dass ich mir sagte, wer so rotzfrech und wach ist, der kann auch 5 Minuten ganz raus! Ich schnappte mir das kleine Geschirr und ihre Leine. Nachdem sie das Außenportal mit sanftem Leinenzug  überwunden hatte, sprang sie an der Leine hoch, hüpfte mit mir fröhlich zur Pipiwiese und verrichtete kurzerhand ihr kleines wie auch großes Geschäft! Alles in allem dauerte der Ausflug fünf Minuten und wir waren wieder im Haus. Unterwegs schnappte sie nach Blättern und sammelte Stöckchen, so, wie es kleine Welpen eben machen. Dann hatte sie Lust, einen kleinen Sprint einzulegen und ich sprintete mit. Hauptsache Spaß!

Manchmal muss man Mensch und Tier mit sanfter Gewalt zu ihrem Glück zwingen. Klingt doof, ist aber so! Im Yoga z.B. erlebe ich mich selbst so. Mein Körper zeigt mir Grenzen, die ich weitestgehend respektiere. Und dann sind da Augenblicke, da spanne ich den einen oder anderen Muskel so an, dass er deutlich spürbar wird. Dabei gehe ich gefühlt ein Mü über meine Grenzen. Das Wichtigste dabei ist, sich der mentalen Kraft dahinter bewusst zu werden, diese stärken und reifen zu lassen. Auf jede Anspannung folgt immer eine Eeeeentspaaaaanung. So komme ich ganz allmählich über einen unbestimmten Zeitraum immer flexibler in die Asanas.

Das leichte Geschirr von Trixie, welches Martin gestern Abend noch besorgte, scheint der Hündin besser zu gefallen als das Hundehalsband. Die mentale Kraft für das viel zu Erlernende entwickle ich vorerst für uns beide! Das wird sich mehr und mehr auf Yumchen übertragen. Mein kleiner Yogibär schafft das schon! ❤

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s