Goldiger Alltag

Dayumi schnüffelte ausgiebig im Garten herum, bevor sie zu mir in die Küche kam und aufmerksam verfolgte, was ich dort so trieb. Zu goldig, wie sie es sich zu meinen busy Füßen gemütlich machte und zuschaute.

Allerdings hatte es mit der Goldigkeit jäh ein Ende , als ich essenderweise zu Tisch saß. Ganz offensichtlich war Yumi der Meinung, ich hätte nicht für mich sondern für sie gekocht und aus Frust darüber, dass ich mich erdreistete, ihr Futter zu vertilgen, biss sie in den Teppich unter meinen Füßen, in mein Sitzkissen und in meine Füße. Irgendwann ließ sie sich mit ein paar Hundespielsachen beschwichtigen. Schon aber war mein Futter nur noch pisswarm!

So ähnlich erging es mir vor 31 und 29 Jahren, als ich meine Menschenbabys um mich hatte.  Damals aß ich, um nicht zu verhungern, freiwillig den Babybrei mit. Hoffentlich treibt mich das Hundetier nicht irgendwann dazu, meine Ernährung aus lauter Verzweiflung freiwillig auf Hundefutter umzustellen.

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