Von wegen …

stubenrein!

Man soll den Abend nicht vor dem Spätabend loben. Kaum hatte ich meinen gestrigen Blogbeitrag fertig geschrieben, pieselte Madame Vierpfoten doch noch einmal inhäusig. Auch heute gab es eine kleine Pfütze. Yumchen hat noch nicht ganz verinnerlicht, dass sie nun in die Natur pieseln kann, obwohl wir häufig draußen sind mit ihr. Sie ist eben noch recht klein und erst 1 1/2 Wochen bei uns. Das darf!

Unsere Kleine begann sich in den letzten Tagen etwas zu langweilen auf dem ihr bereits bekannten Weg, den wir mit ihr gehen, wenn sie ihre Geschäfte verrichten soll. Wir nahmen dies als Zeichen dafür, dass die Zeit reif war, mit ihr einen kleinen Ausflug zum Rantzauer Forst zu unternehmen. Die fünfminütige Autofahrt ließ sie mehr oder weniger über sich ergehen, gelockt mit getrockneten Hühnerherzen von der Firma Wildkind, ihre Lieblingsleckerli, aber der Wald gefiel ihr richtig gut. Überall gab es neue, interessante Gerüche und auch das an der Leine Laufen klappte wieder viel besser. Prompt trafen wir auf zwei große Hündinnen, die beide ähnlich wie sie gefärbt waren. Sie ließ sich beschnüffeln und schnüffelte munter zurück. Als wir aber auf einen weiteren großen, schwarzen Hund trafen, der direkt und doch vorsichtig auf Yumi zukam, knurrte unsere Akitamini kräftig aus der Tiefe. Solche Töne hätte ich ihr gar nicht zugetraut! Ihr Körper versteifte sich für einen Augenblick. Überhaupt fällt uns mehr und mehr auf, dass Yumi ängstlicher wird. Es wird höchste Zeit für die Hundeschule, damit sie sich weiterhin sozialisieren kann und bereits Erlerntes im Umgang mit Artgenossen nicht wieder verlernt. Unser Wauz muss mehr unters Hundevolk. Die paar Begegnungen mit Hunden an der Leine reichen nicht mehr aus.

Kommenden Sonntag wird sie in einer Hundeschule an der Trave einige ihrer Schwestern wiedersehen. Das ist ein guter Auftakt für regelmäßige Hundespielstunden mit kleinen Trainingseinheiten. Am 13. Januar ist sie offiziell in einer hiesigen Hundeschule für die Welpengruppe angemeldet.

Nun aber ruht sie erst einmal wieder auf ihrem Lieblingsplatz vor der Terrassentür. Wenn sie erwacht, geht es erst einmal wieder raus und dann bekommt sie ihr Barfmenü, von dem sie im Augenblick zu träumen scheint.

 

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