Schläfriger, matschnasser Montag

Es yumelte heute mal wieder in der Küche … 😉

Küchentime

Wir hatten einen ruhigen, gemütlichen Montag. Allerdings hatte ich heute Morgen richtig miese Laune. Ich konnte das dauertrübe, nasse Wetter und all den Matsch im Garten und der Landschaft drumherum nicht mehr sehen! Nach einem Becher grünen Tee kam ich wieder in die Spur. Nützt ja nüscht!

Ich lief ein paar kleine Geschäftsrunden mit der Wauznase durch den Regen, der teils waagerecht vom Himmel fiel. Der Wind blies kräftig, so dass die gefühlte Temperatur nordpolähnlich war. Yumi lernte heute der argen Nässe halber den Föhn kennen. Zunächst fremdelte sie, ließ sich nach dem zweiten Spaziergang aber trocknen. Es gibt so viel Neues zu lernen.

Yumi schlief heute viel, da sie sich gestern in der Welpenstunde mächtig verausgabte. So hatte ich Zeit und Ruhe, mein Buch zu lesen und mir einen frischen Salat zuzubereiten. Yumipoo kam zu mir in die Küche gekrochen und platzierte sich mir hier und da in den Weg. Natürlich legte sie zwischendrin ihren steinerweichenden Blick auf, um eventuell noch etwas abzustauben. Sie wurde aber vorher ausreichend versorgt, so blieb ich hart. Als sie merkte, dass sie keine Chance auf einen weiteren Leckerbissen hatte, verkroch sie sich in die kleine Küchenkuschelecke.

Ich konnte in Ruhe meinen Salat essen, während sie es sich dabei in der Essecke unter einem der Stühle bequem machte.

 

 

 

Kleine Toberei in der Wüstenei

… in Badendorf mit Eiwahime, NoNo und Yumi.

Welpenzauberin Nicole Casey reichte gerade noch ein paar wundervolle Bilder von dem kleinen Training in der Wüstenei Badendorf nach. Ich könnte diesen herrlichen Hunden den ganzen Tag zusehen!

 

Hunde(schul)zeit – schöne Zeit

… in den matschigen Weiten Schleswig-Holsteins! Wir hatten erneut Glück mit dem Wetter an diesem SONNtag! Danke Petrus! ❤

Wir hatten wieder so viel Spaß in der Welpenstunde. Die schönen Bilder sprechen für sich. Im Fokus für uns stand das Abruftraining aber auch die Leinentoleranz. Mittlerweile haben alle Akitas Geschirre. Wie beschrieb es eine Hundetrainerin in ihrem Buch – Hals frei, Hirn frei! Da ist was dran!

Kommenden Samstag ist ein erneutes und letztes Treffen im großen Akitayoungsterkreis, denn zwei Hündinnen gehen nach Schweden. Ich freue mich darauf, die schwedischen „Verwandten“ kennen zu lernen. Auch freue ich mich, schon bald Nicole und Alexander wiederzusehen. Mich inspirieren diese beiden lieben Leute sehr!

Platt wie eine Flunder mit Schmuddelpfoten
Platt wie eine Flunder mit Schmuddelpfoten

Mein Herz ist ganz angefüllt mit der vielen Freude, die ich heute in Yumis Gesicht sehen konnte. Nun liegt unser Youngster mit noch sandigen Pfoten platt am Boden und pennt seit nahezu zwei Stunden nach einem Barffutter, welches sie sich redlich verdient hatte. Wir putzten sie so gut es ging mit einem Frotteetuch sauber. Ein Teilbad mutete ich ihr heute nicht mehr zu. Außerdem waren Martin und ich komplett ausgehungert. Wie gut, dass ich gestern eine Hühnersuppe für zwei Tage kochte. Die rettete uns heute das Leben!

 

Best in the world …

sind Yumis Zieheltern, Züchter des Zwingers Kinu Hana Ken! ❤

Wir sind unendlich dankbar für die beispiellos liebevolle Aufzucht unserer Yumi und all ihrer Schwestern, als da wären ja auch noch die Welpen aus dem parallelen E-Wurf. Da hatten die beiden wahrlich viel zu stemmen mit den insgesamt 11 Welpen und meisterten alles par excellence. Heute nach der Welpenstunde in der Hundeschule an der Trave nahmen sich die beiden wunderbaren Menschen extra Zeit, um uns ein optimales Abruftraining noch einmal nahe zu bringen. Ebenfalls dabei waren die letzten beiden Hundemädels aus dem E-Wurf Eiwahime und die wundervolle NoNo, die bei den Züchtern bleiben wird. Eiwahime geht in zwei Wochen nach Weißrussland.

Danke ihr lieben beiden Seelen, für die schönen Stunden in den grün-matschigen Weiten Schleswig-Holsteins! ❤

Jetzt trinke ich erst einmal einen Tee, bevor ich all die vielen Fotos vom heutigen Welpengewusel bearbeite und im Blog einfüge. Aber euch sei vorab ein eigener Beitrag gewidmet mit allen guten Wünschen für all eure zukünftigen Projekte!

Wir sehen uns kommenden Samstag!

DogFun & DauerStaunen

Unsere Hundemaus bringt mich immer wieder zum Lachbrüllen! 😀 Sie ist manchmal einfach saukomisch. Vor allen Dingen könnte ich vor Lachen in die Hose machen, wenn es ums Essen geht. Da ist sie sofort zur Stelle, wie man auf dem Foto sehen kann, auf dem Martin für uns ein kleines Abendessen zubereitet. Yumi bekam vorab ihre letzte Mahlzeit und ich spendierte ihr noch eine kleine Kaustange, damit wir alle zusammen essen können. Obwohl sie pappsatt gewesen sein müsste, war ihr Appetit ungebrochen. Kaum ist einer von uns in der Küche – schwups, ist Yumipoo zur Stelle und schaut, ob sie etwas abstauben kann. Würden wir nicht darauf achten, wäre sie bereits schon jetzt kein Akita mehr sondern ein Hängebauchschwein. 😀

Wir staunen wirklich jeden Tag darüber, wie rasant unsere Hundedame heranwächst. Und Schmusen und Knuddeln ist voll ihr Ding. Zu schön! Besonders kurz bevor sie sich schlafen legt, schaut sie mir in die Augen und winkt mich mit ihren Pfoten zu sich heran, dreht sich auf den Rücken, damit ich ihren Bauch kraulen kann. Ja, mein Hund spricht mit mir. 🙂 ❤

 

Kuhhaut versus Hühnersuppe

Samstags ist bei uns ein typischer Einkaufs- und Haushaltstag. Martin und ich teilten uns die Arbeit. Während ich aufräumte, Staub saugte, die Böden wischte und Yumi mit Futter versorgte, besorgte er Menschen- und Hundefutter. Zwischendrin ging mal der eine, mal der andere mit Yumi eine Pipirunde.

Ich kochte für zwei Tage eine Hühnersuppe mit indischen Gewürzen. Morgen werden wir wieder die Hundeschule an der Trave besuchen. Dort treffen wir 4 Schwestern von Yumi und weitere Welpen anderer Herkunft. Auch Alexander und Nicole, Yumis Zieheltern, werden da sein. Ich freue mich schon sehr darauf, sie und all die Hunde samt deren Menschen wiederzusehen. Wie wunderbar, wenn wir nach dem Ausflug daheim eine Hühnersuppe warm machen können, denn es dürfte in den freien Feldern wieder recht kalt sein.

Während wir am Mittag in Ruhe unsere Hühnersuppe aßen, knabberte Yumi zufrieden mit Ganzkörpereinsatz an einer naturbelassenen, getrockneten Kuhhaut mit Fell. Damit sie das relativ große Teil nicht auf einmal vertilgt, tauschte ich mit ihr. Ich bekam die noch etwa zur Hälfte verbliebene Kuhhaut und sie bekam dafür einen Hundekeks. Morgen bekommt sie die zweite Hälfte der Knabberei, sollte sie nach dem Toben auf weiter Flur noch in der Lage sein, das Ding mit ihren spitzen Milchzähnen zu bearbeiten.

So müde wie das Wetter

Es gab heute endlich einmal wieder eine entspannte, ausgiebige Mittagsruhe. Gähnend und müden Schrittes kam sie nach dem Schläfchen zu mir, legte ihren Kopf auf meine Beine und forderte ein paar Streicheleinheiten ein. Danach spielte Yumi ein wenig im Garten und fand ihr scheinbar ebenso müdes Huhn in einem der Pflanzenpötte wieder, in dem sie das kaum noch Töne absondernde Teil in einem letzten Spiel versenkt hatte.

Wieder im Haus zurück, interessierte sie sich lebhaft für das komische Teil auf dem Hocker, das immer  und immer wieder auf sie gerichtet wird und manchmal sogar grelle Blitze absondert. Wie gut, dass es das gibt, findet die Hundemama! 🙂

Bericht aus dem Kochtopf

Unser Alltag bekommt allmählich Struktur, während letztere an meinen Schuhsohlen langsam abbaut. Welpenmaus löst sich naturgemäß noch häufiger, weshalb ich relativ oft meine Stiefel bemühen muss, um mit Yumi kleine Runden zu laufen. Heute trug ich ein erstes mal keine Mütze, da die Temperaturen recht milde waren.

Ins Gärtchen pinkelt Yumi ungern, was entwicklungsmäßig ja schließlich nichts Unnormales ist. Ich pinkele ja auch nicht auf unsere Matte im Eingangsbereich.

Die Schlafenszeiten der Akitanerin verkürzen sich merklich, so dass sie mehr Beschäftigung einfordert, und wenn es die ist, mir in der Küche beim Kochen permanent im Weg zu liegen – allerdings äußerst süß im Weg zu liegen. Ich musste sie natürlich wieder mal fotografieren, weshalb die Bratkartoffeln für mein Omelett ein wenig dunkler brieten als ursprünglich geplant … Ich hatte einen derart großen Hunger, dass ich den schon mehr oder weniger als Schmerz empfand. Das kommt davon, wenn man als junge Mutter den ganzen Tag auf den Beinen ist. Wenn das Hundekindchen dann mal pennt, wollen schließlich noch Dinge im Haushalt erledigt und die wegen Yumi alle in den Abend verlegten Behandlungen in meiner Praxis vorbereitet werden. Während ich arbeite, babysittet mein Mann Martin, der am späten Nachmittag wieder Daheim ist.  In manchen ruhigen Momenten am Tage schnapp‘ ich mir zum immer wieder mal Nachlesen das eine oder andere inspirierende Hundebuch von Ulli Reichmann.

Auf jeden Fall ging es mir nach dem Verzehr des Omeletts und dem frischen Möhren-Kräutersalat deutlich besser. Mein Hirn empfing wieder Signale. Ich schnappte mir mein Laptop, bearbeitete Yumis Fotos und schrieb diesen Text für die Welt. Yumi schlief unterdes nach ihrer zweiten Mahlzeit und einem kleinen Gang durch die Natur auf ihrem Lieblingsplatz.

Abgefrühstückt? Nö, noch nicht!

Während ich gegen 8:00 Uhr Yumis Frühstück bereitete, legte sie sich auf den Platz in der Küche, auf dem meine Lhasa-Apso Hündin Ri-Shum (übersetzt „Bergkatze“) sonst wohnte. An genau der Stelle befand sich ihr kleines Körbchen. Yumi entdeckte dieser Tage den Platz allmählich auch für sich, da er so schön höhlig ist. Das mögen Hundenasen ja nun einmal. Ri-Shums Geist ist hier eh noch sehr präsent. Erst vor einigen Monaten musste ich mich von der alten, kranken Hündin verabschieden. Und wer sowas schon einmal miterleben musste, der weiß, wie schwer und schmerzhaft so ein Abschied ist …

Ich ließ mir nach dem Ableben meiner Lhasamaus mit einer neuen Hündin deshalb nicht viel Zeit, da ich noch in diesem Jahr 58 Jahre alt werde. Wenn Yumi gesund alt wird, werde ich Anfang 70 sein. Irgendwo muss man die viel zitierte Kirche im ebenso viel zitierten Dorfe lassen, wenn man sich ein Lebewesen ins Haus holt. Yumi ist also mein letzter Welpe in diesem Leben. Es dauert eh seine Zeit, bis ein Junghund in der Spur ist und ich bekomme einmal mehr deutlich zu spüren, wie anstrengend und zeitaufwendig es ist, einen solchen aufzuziehen. Sollte ich im Alter von ca. 73 Lenzen dann immer noch Lust auf einen Hundekumpel haben, könnte ich mir einen in die Jahre gekommenen Vierbeiner durchaus auch aus einem Tierheim holen und mit ihm gemeinsam ganz oll werden. Vielleicht aber mag ich dann lieber hundelos bleiben? Wer weiß das schon. Aber – über was sinniere ich hier! Jetzt ist jetzt und da will ich meine Kraft hineinfließen lassen. Das Thema ist also noch lange nicht abgefrühstückt.

Ungeduldige Plappertöne drangen aus Yumis neu entdeckter Höhle zu mir nach oben, während ich ihr Frühstück zusammenstellte. Maus liebt ihr „Babyfrühstück“, welches sich aus gekörntem Frischkäse, Haferflocken, Banane, geriebenem Apfel und etwas Wasser zum besseren Vermengen zusammensetzt. Nachdem sie ihr Hundemüsli weggeschlabbert hatte, gingen wir gute 10 Minuten spazieren. Die erste Pipi ging in den Garten gleich nach dem Aufstehen.

Damit dann auch ich nach der kleinen Runde mit dem Hunde in Ruhe frühstücken konnte, gab ich Yumipoo als Nachspeise eine Kaninchenkaustange. Hat zwar nicht ganz funktioniert, da sie eher fertig war als ich und sie offensichtlich der Meinung war, Anspruch auf mein Honigtoast zu haben, aber ich machte ihr unmissverständlich klar, dass dem nicht so sei. Sie zog sich einsichtig zurück und ging auf Wildschweinjagd mit ihrem rosa Quietscheschwein, welches nicht wirklich quietscht, sondern eher Töne einer Ente absondert, wenn sie draufbeisst.

„Quak-quak-quak-quak-quak.quaaaaaak“ – ein ruhiges Frühstück klingt anders …