Auf Tuchfühlung

Am 19. November 2017 durften wir unser Akitababy ein erstes Mal besuchen. Die Züchter machten uns vorab erst einmal mit all ihren erwachsenen Akitas bekannt, bevor wir mit sterilisierten Händen die Welpen anschauen konnten.

Wir waren hellauf begeistert von all den wunderschönen, großen Tieren, die uns gleich zu Beginn einzeln vorgestellt wurden. Einer nach dem anderen beschnüffelte und begrüßte uns – der eine etwas stürmischer, der andere ein wenig zurückhaltender.

Unsere Tendenz war eine Hündin, weil diese meist sanfter und etwas zarter gebaut sind. Als nach den drei erwachsenen Hündinnen schließlich der erste Rüde Boti zu uns ins Wohnzimmer kam, wurde aus der Tendenz ein fester Entschluss! Hündin! Wooooaaaahhhhh – die Rüden sind unfassbare Brocken! Wunderschön und kraftvoll! Aber auch die Akitamädels sind schon groß und stattlich genug. Uns soll ein Mädchen reichen.

Dann endlich ging es zu den Welpen, die ganz offen, verspielt und zugänglich waren. Ein knuddeliges Gewusel in der Wurfkiste tat sich vor uns auf und ich verliebte mich augenblicklich in das hellste aller Hundekinder. Mutter BeniKasumi (Sumi) war ganz wundervoll und lieb, ließ mich das kleine, helle Sternchen „Nr. 6“ ein Weilchen auf dem Arm tragen. Das lütte Mädchen schlief schließlich in meinen Armen ein. Was für ein wundervolles Gefühl – warm und traumhaft schön – Dayumi eben!

Wir hielten uns bestimmt rund zwei Stunden bei den kleinen Wauznasen auf, löcherten die erfahrenen Züchter mit allerhand Fragen und dabei herrschte eine überaus harmonische Atmosphäre.

Während das eine oder andere Welpenmädchen schlummerte, lugten die großen von draußen zum Fenster herein und schienen uns sagen zu wollen „… und wir …?“  Ist ja auch gemein, da sind die Großen schon überaus charmant – aber die Lütten …

Hundemom Sumi sah mir hin und wieder über die Schulter um sicherzustellen, dass mit ihrem Baby alles okay ist. Ja, du wundervolle Mama, noch ist Yumi DEIN Baby, dachte ich und legte das kleine Wesen schließlich zurück in die Wurfkiste – schweren Herzens allerdings. Noch aber lernen die kleinen Racker von ihrer stattlichen Mutter und  durch das miteinander Balgen Sozialverhalten und Beisshemmung. Und das ist gut so!

 

 

 

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