Mit den Riesen unterwegs

Saß ich noch vor 3 Abenden neben Yumi auf dem Teppich und dachte, wie groß sie doch geworden sei, so änderte sich meine Wahrnehmung heute in der Hundeschule schlagartig, als sie mit den Riesen der Gruppe übers Feld tollte. Was für eine zarte Diva sie doch ist. 😀

Die Rüden waren sehr interessiert an Madame. Sie roch nach der Läufigkeit einfach noch zu gut. Wären wir schon letzten Samstag mit ihr in die Schule gefahren, hätten die Rüden sicher allesamt am Rad gedreht, obwohl unsere Schnubbelnase kein Blut mehr hatte …

Yumi ist jetzt voll in der Pubertät. Sie zickt gerne mal den einen oder anderen Hund an, so auch heute. Leckte ihr doch ein vorlauter Rhodesian Ridgeback verzückt übers Gesicht. Oha – die Diva rastete kurz mal unfreundlich gegen den kaffeebraunen Kerl aus, so dass Oberboss Jenny sofort Alarm schlug. Alle Hunde richteten augenblicklich den Blick zu Jenny um zu eruieren, ob sie etwas falsch gemacht hätten … 😀 Wunderbar – genau so aufmerksam sollen sie sein, unsere Wilden. Außerdem verteidigte der riesen Landseer seine Braut. Immerhin ist er der unangefochtene Hundeboss auf der grünen Wiese. Da hat kein anderer Rüde das hübsche japanische Mädel anzuknabbern.

Geübt wurde heute erneut Leinenführigkeit und Bei-Fuß-Gehen ohne Leine, nachdem wir zu Beginn der Stunde mit unseren Hunden in einer Sitzgruppe neben dem Übungsfeld Platz nahmen und miteinander plauderten.  Es dauerte eine Weile, bis alle Hunde – so nahe aufeinander – zur Ruhe kamen. Jenny verteilte wertvolle Tipps.

Yumi machte alle Übungen mit Bravour! Man kann ihr schon Einiges zutrauen.

Yumel im Fresskoma

Die zweite Läufigkeit ist abgeschlossen. In den letzten 3 Tagen kamen doch noch ein paar wässrige Blutstropfen, weshalb ich ihr bis heute Morgen doch wieder den Po windelte.

Yumi hat dieser Tage einen irren Appetit. Sie scheint alles Futter nachfressen zu wollen, was sie in den Wochen der Läufigkeit liegen ließ. Sie fraß nur das Allernötigste und wurde immer dünner. Zuletzt sah sie aus wie ein ausgemergelter Wolf.

Jetzt aber hat sich das Blatt komplett gewendet. 700-800g Frischfleisch-Kräuter- Gemüsemix haut Madame aufgeteilt in einer Morgen- und Abendportion  locker weg. Nachdem sie in kürzester Zeit ihren Napf leer gefuttert hat, fordert sie eine Stange getrockneten Pansen ein. Die vertilgt sie genüsslich knabbernd und fällt anschließend ins Fresskoma.

Erfreulich ist auch, dass ihr Fell wieder zu wachsen beginnt. Ich genieße es zudem, sie wieder auch frei laufen lassen zu können. Auf Befehl läuft sie ohne Leine prima bei Fuß, wenn keine sonderliche Ablenkung ist. Hundeschule – es kann weiter gehen! 🙂

ÜBERRASCHUUUUNG

… voll der Schneeeinbruch am 11. März!

Ich wollte meinen Augen nicht trauen, als ich in der Früh die Jalousien öffnete. :O

Und ich habe gestern im Garten extra schon die blumenschützenden Tannenzweige aus den Pflanztöpfen und Beeten gesammelt – na prima!

Yumi freute sich riesig und war kaum zu bändigen auf unserer Morgenrunde. Ich konnte sie endlich wieder von der Leine lassen nach langen Tagen der Läufigkeit. Nach unserem Rundgang durfte sie noch im Garten im Schnee toben. Dort fand sie eine Seidenrose, die sie immer und immer wieder durch die Luft wirbelte. Schon bald legte sie sich andächtig in das seidenweiche Weiß, welches unsere Welt so herrlich dämpft. Alle Geräusche drumherum sind auf ein Minimum eingefroren.

Standhitze

Hundemüde – das ist es, was Yumelchen glatt erfunden haben könnte. Sie ist dieser Tage wirklich viel müde. Ihre Blutung hat etwas nachgelassen und sie dreht mir auffällig oft ihr Hinterteil zu. Irgendetwas scheint sie vollkommen misszuverstehen … Maus scheint standhitzig zu sein. Kritische Tage … Und zum Glück frisst sie seit zwei Tagen endlich wieder richtig gut.

Spätestens am Wochenende schnibbeln wir mal wieder ihre Krallen an den Vorderpfoten. Oder sollte ich ihr einen schicken roten Nagellack spendieren? Würde zur Zeit besser zu ihrem sexy Po passen, mit dem sie – sobald sie mal wach ist – durch die Gegend wackelt.

Sam ist da

Herzlich Willkommen, du Schnuckelhase! ❤

Sam ist ein Mischling aus Schweizer- und Berner Sennen. Ein ganz charmanter Hundejunge von 5 Monaten zog vor 3 Tagen im Hause meiner Tochter und ihrem Mann ein. Gestern besuchten wir die Familie und Yumi war dem Rüden gegenüber sehr ungnädig. Das mag daran liegen, dass Madame läufig ist und zur Zeit gar keinen anderen Hund an sich heran lässt. Das wird sicher in einigen Wochen wieder anders aussehen. Sollte es dennoch Probleme geben, haben wir zum Glück unsere Hundetrainerin Jenny Lehwald an der Hand. Sie zaubert mit Hunden.

Wir mussten jedenfalls die Hunde klar auf Abstand halten. Sam schaute immer wieder verdutzt zu Yumi herüber und verstand ganz offensichtlich das Gezicke nicht. Er versuchte einige Male ganz charmant das Eis zu brechen, aber wenn eine Akitadame läufig ist, dann geht da schon mal gar nichts. Schon gar nicht mit so einem Babyrüden … igitt, unter ihrer Würde … 😉

 

Es ist wieder soweit …

„wir“ sind läufig!

Dann muss ich mich über Yumchens Verhalten der letzten Tage ja nicht weiter wundern. Ihr Appetit ist gesteigert, entweder sie ist unruhig wie ein Tiger und will raus oder sie pennt. Das Bei-Fuß-Gehen klappte vorher auch schon mal besser. Außerdem leckte sie sich die letzten 2 Tage unten rum vermehrt, die Mumu schwillt mehr und mehr an, „duftet“ und in der Früh verlor sie draußen auf dem Weg eindeutig ein Tröpfchen Blut. Schon gestern fiel mir eine mini Blutspur an einem Hinterbein auf und ich dachte, sie hätte sich am Rosendorn leicht verletzt … tz. Hm, nach nur vier Monaten Pause ist es wieder soweit. Die will’s aber wissen! 🙂

Die zweite Läufigkeit hat also eingesetzt. Yumis Züchter meint, es läge am milden Winter. Das wird für Yumis zukünftiges Verhalten ein weiterer Vorteil sein. Sie wird noch ein wenig erwachsener daraus hervorgehen. Das Zwiebelchen schält sich. 🙂

Im Garten steht ein langbeiniger Dackel

… und der kann mit den Fingern essen! 🙂

Yumi hat in den letzten Wochen unfassbar viel Fell abgeschmissen und schaut nun geschrumpft, zerrupft und irgendwie halb verhungert aus. Unter all der Wolle steckt ein schlanker, wendiger Hund. Bin auf das neue Fell gespannt.

 

Happy sonniger Valentine

Ich genoss zusammen mit Yumi einen ausgedehnten, sonnigen Spaziergang durch die nahen Felder und zurück durch ruhige Dorfstraßen. Wir trafen auf manch anderem Hund und auch auf Menschen, die teils zu Fuß, teils auf Fahrrädern und teils joggend unterwegs waren. Yumi blieb prima bei Fuß. Interessiert schnüffelte sie an allerhand ihr unbekannten Wegesrändern und sah mich einige Male verdutzt von oben bis unten  an, da ich meine dicke Jacke plötzlich offen trug. Ich ließ die milde Vorfrühlingsluft happy valengetint an meine Brust. 🙂 ❤